Möntmann & Kollegen, Wirtschaftsprüfer - Steuerberater - Rechtsanwälte, 87700 Memmingen menü

Christina Suppes

geboren 1992, seit 2011 als Auszubildende und seit 2014 als Steuerfachangestellte in der Kanzlei beschäftigt.

"Nach einem erfolgreichen Abschluss und Erreichen der Mittleren Reife besuchte ich die Fachoberschule in Memmingen mit der Fachrichtung Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege, welche ich im Juli 2011 mit Erfolg beendete.
 
Mein Berufswunsch stand schon lange fest: Es sollte sich um eine kaufmännische Ausbildung handeln, mit der ich mir alle Möglichkeiten offen halten kann, sowohl in der freiberuflichen Branche als auch in der freien Marktwirtschaft tätig zu werden. Mir persönlich war vor allem wichtig, einem Beruf nachzugehen in dem ich mich immer weiter fortbilden kann. Ich wollte einen Beruf ausüben, der mich fordert und in dem ich mein erlerntes Wissen Tag für Tag anwenden, aber auch um ein vielfaches erweitern kann. Nach einigen Recherchen im Internet und Unterhaltungen mit Freunden habe ich mich für den Beruf der Steuerfachangestellten entschieden, da dieser meinem Berufswunsch am nächsten kam.
 
Ich habe in meiner Lehrzeit die staatliche Berufsschule II in Kempten besucht. Aufgrund meines fachgebundenen Abiturs war es mir möglich, meine Lehrzeit von drei Jahren auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen. Die Ausbildung hatte folgenden Verlauf: Im ersten Lehrjahr ging es zunächst einmal mit den Grundlagen los: Wie werden Buchungssätze gebildet? Wie wird das Gesetz richtig gelesen? Was bringt der Beruf zur Steuerfachangestellten eigentlich so mit sich? Schnell wurde mir bewusst, dass das eigenständige Lernen aufgrund des umfangreichen Schulstoffs auch außerhalb der Schule unumgänglich ist. Im zweiten Lehrjahr waren wir mit der Handhabung der Gesetze schon sehr vertraut und konnten uns nun voll auf den komplexen Schulstoff der Fächer Steuerlehre (u. a. Bearbeitung von Praxisfällen in Gruppenarbeiten), Rechnungswesen (u. a. buchhalterische Angelegenheiten, Finanzierungsmöglichkeiten, Bilanzkennzahlen und – vor allem – Jahresabschlusserstellung) sowie Allgemeine Wirtschaftslehre und Sozialkunde konzentrieren. Zeitgleich habe ich in der Kanzlei schon einige Buchhaltungen und Steuererklärungen mit Hilfe der DATEV-Programme erstellt und konnte schon sehr viel aus der Schule auch in der Praxis anwenden. Im dritten Lehrjahr wurde uns der letzte Schulstoff beigebracht, da wir uns auf der Zielgeraden zu den Abschlussprüfungen befanden. Wir haben uns durch unsere Prüfungsbücher gearbeitet, hatten in der Schule die Möglichkeit, die letzten Fragen mit den Lehrern zu besprechen und unsere eigenen Wissenslücken durch gezieltes Lernen zu beseitigen. Während meiner gesamten Berufsschulzeit habe ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen erfahren. Die ganze Kollegenschaft sowie eine eigens für die Ausbildung in der Kanzlei verantwortliche Mentorin standen mir mit Rat und Tat zur Seite und gaben mir sehr viele Tipps sowohl für meine bevorstehenden Abschlussprüfungen als auch für meine Zeit als künftige Steuerfachangestellte.
 
Der Beruf zur Steuerfachangestellten ist sehr abwechslungsreich und fordert eine ständige Flexibilität und Lernbereitschaft. Die Ausbildung ist eine der besten für den Einstieg in das steuerliche bzw. wirtschaftliche Berufsleben. Dieser Beruf bietet die unterschiedlichsten Weiterbildungsmöglichkeiten (z. B. Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter, Steuerberater) sowie Einstiegsmöglichkeiten bei Industrieunternehmen (z. B. Buchhaltung, Controlling etc.). Dem Steuerfachangestellten stehen somit die Türen in alle Richtungen offen."

Kontakt